Glasmanufaktur Harzkristall

Top-Ausflugsziel im Harz: Die Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg

Hütten-Erlebnisführung Glasmanufaktur

Die Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg gehört zu den wenigen noch produzierenden Glashütten in Deutschland. In einer etwa halbstündigen Hütten-Erlebnisführung erfahren die Besucher alles Wissenswerte und Interessante zur Hüttenhistorie, der Glasmacherkunst und den Harzkristall-Produkten der Vergangenheit und Gegenwart. In dem neu gestalteten Erlebniskino erfahren Besucher alles rund um die Geschichte der Glasmanufaktur und zur Entstehung der Glasmacherkunst. Zudem wird anschaulich erklärt, wie Glas heute hergestellt wird.

In der etwa halbstündigen Hütten-Erlebnisführung erfahren die Besucher alles Wissenswerte und Interessante zur Hüttenhistorie, der Glasmacherkunst und den Harzkristall-Produkten der Vergangenheit und Gegenwart. In dem neu gestalteten Erlebniskino erfahren Besucher alles rund um die Geschichte der Glasmanufaktur und zur Entstehung der Glasmacherkunst. Zudem erfahren Sie, wie Glas heute hergestellt wird.

Am Ende jeder Führung können Besucher die Gluthitze des Schmelzofens mit allen Sinnen erleben und den Glasmachern bei der Ausübung ihres traditionsreichen Kunsthandwerkes zusehen. Immer sonntags und auf Anfrage besteht die Möglichkeit, sich selbst als Glasmacher auszuprobieren und unter Anleitung eine eigene Glückskugel direkt am Hüttenofen zu formen. Garantiert ein unvergessliches Erlebnis! Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch wetterunabhängig begeistern und genießen Sie erlebnisreiche Stunden.

Einkaufswelt Glasmanufaktur Harzkristall, shoppen und erleben

Im Laden der Glasmanufaktur Harzkristall, welcher sich auf zwei Etagen mit über 2.000 qm erstreckt, können Besucher Glaswaren in allen denkbaren Formen und Farben bestaunen und käuflich erwerben. Ebenso können Besucher in der zum Laden offenen Schauwerkstatt Graveure und Glasbläser aus nächster Nähe bei Ihrer filigranen Arbeit beobachten. Auch besteht die Möglichkeit, ein individuelles Glasgeschenk gravieren zu lassen oder eine Dekorkugel als Souvenir für zu Hause selbst zu gestalten. Die Eintritt ist kostenlos.

Weihnachtsland Glasmanufaktur Harzkristall

Im Weihnachtsland finden Besucher ganzjährig rund um das Thema Weihnachten tolle Produkte aus Glas, Keramik, Holz und Metall. Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie Ihr nächstes Weihnachtsfest noch schöner!

Café-Restaurant Harzkristall

Abgerundet wird das umfangreiche Angebot durch das hauseigene Café-Restaurant Harzkristall und ein liebevoll gestaltetes Außengelände mit riesigem Abenteuerspielplatz, Liegewiesen, Wasserfall und Hüttengarten mit Brockenblick.

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet, auch Sonn- und Feiertags geöffnet!
Januar bis März von 10:00 bis 17:00 Uhr
April bis Dezember von 10:00 bis 18:00 Uhr
Silvester von 10:00 bis 16:00 Uhr
Geschlossen: Heiligabend, Neujahr, Karfreitag, Totensonntag, 1. Weihnachtsfeiertag

Eintrittspreise Erlebnisrundgang
Einzelpreise
Erwachsene 7,50 Euro
Ermäßigt bei Vorlage des Ausweises
Schüler / Studenten / Handicap 5,00 Euro
Kinder 6 bis 15 Jahre 4,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre kostenlos
Familienkarte 2 Erwachsene und ihre Kinder 16,00 Euro

Gruppenpreise
Erwachsene 6,50 Euro
Ermäßigt bei Vorlage des Ausweises
Schüler / Studenten / Handicap 4,00 Euro
Kinder 6 bis 15 Jahre 3,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre kostenlos

Anschrift Glasmanufaktur Harzkristall

Glasmanufaktur Harzkristall GmbH
Im Freien Felde 5
38895 Blankenburg OT Derenburg
039453-6800
info@harzkristall.de

Zur Geschichte der Glasmanufaktur Harzkristall

Das Glaswerk Derenburg entstand 1946 als Hohlglasveredelungsgenossenschaft Wernigerode. Daraus entstand 1949 das VEB Glaswerk Harzkristall Derenburg. In den 1960er Jahren wurde die Hütte, zusammen mit anderen kunsthandwerklichen Betrieben, an die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle angegliedert. Die Glashütte produzierte neben reinem Gebrauchsglas, wie einfache Trinkgläser, auch Glaswaren wie edle Römer oder Vasen und Lampenschirme. Die überwiegende Produktion aus Derenburg ging in den Export, um für die DDR wichtige Devisen zu beschaffen.

Die Glasmanufaktur in Derenburg nach der Wende bis 2004

Nach der Wende ging die Glasmanufaktur in das Eigentum der Treuhand über. Dort erkannte man die Zeichen der Zeit und schloss mit der Hochschule für Kunst+Design eine Kooperation. 1993 führte das Land Sachsen-Anhalt die Hütte als Staatliche Glasmanufaktur Harzkristall GmbH fort. Mit dieser Übernahme ließ sich ein traditionsreiches und in der Region einmaliges Kunsthandwerk erhalten. In der Folge fanden umfangreiche Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen statt, so dass die Glasmanufaktur schon damals weit über die Landesgrenzen hinaus für die Besucher eine Attraktion darstellte.

Der Weg der Glasmanufaktur in Derenburg von 2004 bis heute

Im Oktober 2004 wurde die Glasmanufaktur Harzkristall privatisiert und ging in das Eigentum von Gerhard Bürger über. 2004 und 2005 führten die neuen Eigentümer umfassende Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durch. 2006 stand die Neugestaltung des Außengeländes auf dem Plan. Seit 2013 überführte Gerhard Bürger die Glasmanufaktur Harzkristall in die Gerhard Bürger Stiftung mit Sitz in Blankenburg, die sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Denkmalschutz- und Pflege sowie Förderung der Erziehung, Berufsbildung und Studentenhilfe einsetzt.

Die Gründungsveranstaltung fand im Beisein des Stifters und des Kuratoriums statt, das mit namhaften Persönlichkeiten aus der Region besetzt ist. Das Kuratorium bilden Dr. Michael Ermrich (Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes) als Vorsitzender, Andreas Ebert (Geschäftsführer Strategie-Bau GmbH, Blankenburg), Rolf Rühmeier (Unternehmensberater, Göttingen) und Susanne Bürger (Freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin, Hamburg). 2016 erfolgte der Neubau des Schmelzofens und Umbau der ManufaktOur mit Erweiterung durch ein Erlebniskino. Aktuell zählt Harzkristall pro Jahr etwa 250.000 Besucher.

Mitte Juli 2019 wurde Glasmanufaktur Harzkristall als „Typisch Harz“-Partner zertifiziert.

Quelle: Harzkristall.
Bildquelle: Redaktion Harz-aktuell

Schreibe einen Kommentar