Waldbaden- und Kreativ-Werkstatt-Kurse ausgezeichnet

Waldbaden
„Typisch Harz_Schukies“: Andreas Lehmberg (stellv. Geschäftsführer des HTV) übergibt die „Typisch Harz“-Urkunde an Irene Schukies

HTV übergibt offizielle Urkunde an Irene Schukies aus Altenau

(harz-aktuell) „Höher, weiter, schneller“ lautet im heutigen Arbeitsalltag oft die Devise. Doch nicht nur da, auch im Familienalltag, an den Wochenenden und sogar im Urlaub führt Freizeitstress nicht selten zur physischen und mentalen Erschöpfung. Immer mehr Menschen suchen daher gezielt nach Wegen der Entschleunigung. Hier setzen die Kurse „Waldbaden“ und „Kreativ-Werkstatt“ von Irene Schukies an. Unterwegs in der Harzer Natur und in ihrem Altenauer Atelier bietet sie ihren TeilnehmerInnen Zugang zu Erholung und Entspannung, und beantragte dafür auch die Zertifizierung mit der Qualitätsmarke „Typisch Harz“.

Mit Erfolg – heute übergab der stellv. HTV-Geschäftsführer Andreas Lehmberg die offizielle Auszeichnungsurkunde. „Seit jeher dient der Harz vielen zur Erholung und Flucht aus dem Alltag. Die Kurse von Frau Schukies treffen somit nicht nur den Nerv der Zeit, sondern sind auch eine ideale Ergänzung des Portfolios unserer Regionalmarke,“ zeigt sich Lehmberg zufrieden. „Die Erlebnisse in der Natur als auch die Erfahrungen mit handwerklichen, kreativen Tätigkeiten erweitern die Wahrnehmung und lenken den Blick auf die Ressourcen unserer Erde, gleichzeitig entspannen sich auch Körper und Geist,“ hebt Schukies die Vorteile ihrer Kurse hervor.

Über das Waldbaden und das Arbeiten in der Kreativ-Werkstatt

Studien belegen, allein der Aufenthalt im Wald hat eine positive Wirkung auf den Organismus. Wie riecht der Wald, was höre ich, wie fühlt sich ein Baum an – Wahrnehmungsübungen mit allen Sinnen aktivieren das Nervensystem und tragen zur Entspannung der TeilnehmerInnen bei. Irene Schukies Workshop „Kreativ-Werkstatt“ baut auf den Erfahrungen im Wald auf. In der achtsamen Arbeit mit den vier Elementen – Feuer – Erde – Wasser- Luft steht der Prozess zum fertigen Werkstück und wie sich die Elemente dabei bedingen im Vordergrund: Der Ton kommt aus der Erde und braucht Wasser um formbar zu sein, das Wasser verdunstet und der Ton trocknet. Das Feuer braucht Luft um Hitze zu erzeugen. Rot erleuchtet durch die Hitze verschmelzen die einzelnen Rohstoffe. Wenn der Ton abgekühlt ist, wird er hart wie Stein. Das Werkstück kann im Anschluss als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Aktuell zählt das Netzwerk der Regionalmarke 63 Produzenten, die insgesamt über 500 mit dem Prädikat „Typisch Harz“ ausgezeichnete Produkte herstellen. Nur Produkte, die mit einheimischen Rohstoffen in der Region produziert werden, erhalten das Label. Detailinformationen sind im Internet unter www.typisch-harz.de und in der „Typisch Harz“-Broschüre zusammengefasst. Die Broschüre kann beim Harzer Tourismusverband unter 05321 34040 angefordert werden.

Quelle & Bild: Harzer Tourismusverband e.V., 08.06.2021

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