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Stadt Blankenburg im Harz setzt Förderung für das Kloster Michaelstein fort

Stadt Blankenburg im Harz setzt Förderung für das Kloster Michaelstein fort

(harz-aktuell) Stadt Blankenburg (Harz) setzt Förderung für das Kloster Michaelstein fort. Bürgermeister Heiko Breithaupt und Generaldirektor Dr. Christian Philipsen haben die Mitfinanzierungsvereinbarung unterzeichnet.

Am 5. Juni 2018 unterzeichneten Bürgermeister Heiko Breithaupt und der Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Dr. Christian Philipsen, die Vereinbarung über die Mitfinanzierung der Stiftung „Kloster Michaelstein – Musikinstitut für Aufführungspraxis“ zwischen der Stadt Blankenburg (Harz) und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Damit unterstützt Blankenburg auch in Zukunft die Arbeit des Klosters Michaelstein mit einer jährlichen Zuwendung von 50.000 Euro. Wie Bürgermeister Breithaupt berichtete, hatte sich der Stadtrat im März 2018 einstimmig für eine weitere Unterstützung ausgesprochen. „Das Kloster ist ein bedeutendes Aushängeschild für unsere Stadt und unser Bundesland und erzeugt eine hohe internationale Ausstrahlung“, so der Bürgermeister. „Ich bin froh, dass der Stadtrat so seine Verbundenheit ausgedrückt hat. Und das nun zeitlich unbegrenzt, womit Michaelstein dauerhaft auf die Stadt als Partner setzen kann. Wenn Michaelstein geographisch auch vor den Toren der Stadt liegt, so ist es emotional klar in unserem Herzen zu finden. Das zeigt unsere Förderung deutlich.“ Dr. Christian Philipsen bedankte sich herzlich für die Unterstützung und zeigte sich sehr angetan von der unkomplizierten und schnellen Abwicklung. Bei der Vereinbarung handele es sich nach seinen Worten, um „einen zu Papier gebrachten Handschlag“.

Stadt Blankenburg (Harz)
Presse-, Öffentlichkeitsarbeit, Standortmarketing
Harzstraße 3 ||| 38889 Blankenburg (Harz)
Fon: 03944 943-216 ||| Fax 03944 364011
bennet.doerge@blankenburg.de
Die Blütenstadt am Harz im Internet: www.blankenburg.de.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Blankenburg (Harz) vom 07.06.2018.
Bildquelle: Bennet Dörge.

Über das Kloster Michaelstein

Anfang des 12. Jahrhunderts beschloss das Generalkapitel des noch jungen Zisterzienserordens: In Städten, befestigten Orten und Dörfern dürfen keine Klöster gebaut werden. Dieses Gesetz wurde auch hier im Harz befolgt, als das dem Erzengel Michael geweihte Kloster entstand.

Wie zur Gründungszeit (1146) liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit, seine Äbte wurden wiederholt zu geistlichen Aufträgen durch die Päpste herangezogen. 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder. Die Grafen von Blankenburg richteten eine Klosterschule ein, die auch nach Übernahme durch die Herzöge von Braunschweig Bestand hatte. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Herzog Ludwig-Rudolf umfangreiche Baumaßnahmen durchführen und ein Predigerseminar einrichten. Nach der französischen Fremdherrschaft hatte Michaelstein nur noch wirtschaftliche Funktionen, die das Klostergut auch nach der so genannten Bodenreform unter verschiedenen Rechtsträgern behielt. Heute hat die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hier ihren Sitz. Das Kloster bietet ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm und ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik.

Die unterschiedlichsten Nutzungen und notwendigen Veränderungen gaben dem Kloster sein unverwechselbares Gepräge. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt der Abtei. Dank umfangreicher Baumaßnahmen sind die Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Der Besucher erlebt im Kreuzgang, im Refektorium und im Kapitelsaal die eindrucksvolle Schlichtheit einer Zisterzienserabteit.

Erfahren Sie mehr unter: www.museum.kloster-michaelstein.de

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