Rückgabe von Ausstellungstafeln an das Zinnfiguren-Museum Goslar

Museumsdirektor a. D. Armin Schulze und der Goslarer Propst a. D. Helmut Liersch bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Luther in Zinn“ in der Marktkirche Goslar 2014

(harz-aktuell) Anlässlich der Luther-Dekade tourte unter dem Titel „Martin Luther 1483 bis 1546 – Lebens- und Reformationsgeschichte in Zinnfiguren-Dioramen“ ab 2012 eine Wanderausstellung des Städtischen Museums überaus erfolgreich durch 30 Städte in zehn Bundesländern. Dabei legten die 28 Ausstellungstafeln über 20.000 km zurück.

Insgesamt über 100.000 Besucher und Besucherinnen sahen bis 2014 diese Ausstellung, die nicht nur Texttafeln mit historischen Daten zeigte, sondern zugleich in beleuchteten, in den Aufstellern integrierten Kästen lokale historische Szenen aus der Reformationszeit als Zinnfigurendioramen darstellten. Diese kleinformatigen Kunstwerke stammten alle aus der Hand von Peter Scheuch und Arnfried Müller.

Bevor im August 2014 die Ausstellung in der Goslarer Marktkirche Station machte, ließ die Evangelisch-lutherische Propstei Goslar zusätzliche Szenen aus der Reformationsgeschichte der alten Kaiserstadt für zwei weitere Ausstellungstafeln anfertigen. Die Kosten für die aufwändigen Zinndioramen übernahm das Zinnfiguren-Museum Goslar, die Tafeln wurden mit der Unterstützung des Geschichtsverein für Halberstadt und das nördliche Harzvorland e. V. angefertigt. Nach den nun beendeten Umbaumaßnahmen im Goslarer Museum sollen die beiden Ausstellungstafeln mit ihren eindrucksvollen Dioramen in die ständige Ausstellung im Zinnfigurenmuseum Goslar eingebunden werden.

Quelle: Stadt Halberstadt vom 09.10.2020
Bildquelle: Städtisches Museum Halberstadt

Über das Zinnfiguren-Museum am Museumsufer in Goslar

Geschichte kann so spannend sein!

In einem historischen, restaurierten Gebäude inmitten der Altstadt von Goslar treffen Sie auf Zinnfiguren – Kaiser, Bischöfe, Bergleute, Frauen, Männer, Kinder – und sie alle erzählen Ihnen ihre Geschichte und Geschichten. Sie zeigen Ihnen z. B. wo sie wohnen, was sie arbeiten, wo sie tanzen, welche Traditionen sie haben und wie sie feiern. Welche Schicksale haben Goslar und die Harzregion im frühen Mittelalter erlebt und welcher Einfluss ging von hier aus in die damalige Welt? Spannend und abwechslungsreich sind die Ausstellungen, u. a. zu den Themen Weltkulturerbe “Altstadt in Goslar”, Weltkulturerbe “Bergwerk Rammelsberg”, Weltkulturerbe “Oberharzer Wasserwirtschaft”, Sonderausstellung 112 Feuerwehr und Rettungswesen und Märchen. Sie können sich aber auch eine Zinnfigur selber gießen und dann mitnehmen.

Zinnfiguren-Museum Goslar

Klapperhagen 1
38640 Goslar
Tel.: 05321 / 25 88 9
Mail: zinnfigurenmuseum.goslar@t-online.de
Web: www.zinnfigurenmuseum-goslar.de

Öffnungszeiten Zinnfiguren-Museum täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr, nur montags geschlossen

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