OB Henke besucht Stahl- und Metallbau Harz GmbH: Leistung ist gefragt

OB Henke besucht Stahl- und Metallbau Harz GmbH: Leistung ist gefragt

(harz-aktuell) OB Henke besucht Stahl- und Metallbau Harz GmbH – Leistung auf dem Markt gefragt. Am 16. März 2016 ist die SMHZ Stahl- und Metallbau Harz GmbH aus der HaTeWe GmbH hervorgegangen. „Das war ein schwieriger Start“, sagt Gerhard Krossing, Produktionsleiter der SMHZ GmbH im Gespräch mit Oberbürgermeister Andreas Henke und Thomas Rimpler, Fachbereichsleiter für Wirtschaft, Fachbereichsleiter Wirtschaft, die am Donnerstag (6. September) das mittelständische Unternehmen besucht haben.

Geschäftsführer Johann Alfred Rosenberg konnte die Gäste leider nicht persönlich empfangen. Das haben der Produktionsleiter, Gerhard Krossing, und der kaufmännische Leiter, Jens Benhoff, übernommen. Gerhard Krossing ist seit einem Jahr mit an Bord und für ihn war es maßgeblich, „die ökonomische Seite zu betrachten, um zu einer belastbaren Wertschöpfung zu kommen“. Und da sei man auf einem guten Weg. Auch den Prozess der Neuzertifizierung habe man hinter sich. „Man nimmt gern die Qualität unserer Produkte und Leistungen ab auf dem Markt ab“, berichtet der Produktionsleiter.

Bei den Produkten handelt es sich unter anderem um Druckbehälter für die Chemieindustrie, kunststoffverarbeitende Industrie und Maschinenbau, Ölwannen für Schiffsmotoren, Generatoren und Turbinen, Fundamentrahmen für Verdichterstationen, Komponenten für Erneuerbare Energien und für die Werftindustrie sowie Produkte für den Rohrleitungs- und Behälterbau. Bis zu 60 Tonnen Stückgewicht werden in den Hallen an der Nikolaus-Otto-Straße gefertigt bis hin zur Lackierung.

Die SMHZ GmbH konnte MAN und Siemens von der Leistung überzeugen und somit die ehemaligen Hauptpartner der HaTeWe GmbH übernehmen. Zu den neuen Partnern gehört die FAM Magdeburger Förderanlagen und Baumaschinen GmbH, für die derzeit eine größere Anzahl von Schurren produziert wird. Der überwiegende Teil der Produkte sind Zuliefererprodukte. Eines der neuen Produkte ist eine 17 Tonnen schwere Welle für einen Großgenerator, die derzeit für Siemens zunächst als Muster geschweißt wird. Für diese Musterwelle bedarf es 3,2 Kilometer Schweißleistung in einer ungestörten Schweißnaht im MAG-Schweißverfahren per Hand. Das kann nur im Dreischichtsystem erfolgen und bedarf einer sehr hohen Präzision. Normal arbeitet das Unternehmen im Zweischichtsystem. Ein weiterer neuer Auftrag: Demnächst sollen 17 Tonnen schwere Getriebegehäuse bei der SMHZ GmbH gefertigt werden.

Von den 52 Mitarbeitern arbeiten die meisten in der Produktion, zehn Mitarbeiter davon sind Schweißer, einige Lackierer, drei Prüfer für das Qualitätsmanagement, Konstrukteure und einige Verwaltungsmitarbeiter. Ein Lehrling wird derzeit ausgebildet. Mit der Arbeitsagentur gibt es eine gute Zusammenarbeit, was für die Suche der benötigten Fachkräfte sehr wichtig ist. Für handwerklich begabte Mitarbeiter sei man jederzeit offen.

Jens Beinhoff, kaufmännischer Leiter: Im Jahr 2016 sind wir mit 1,2 Mio. Euro Umsatz gestartet. 2017 sind wir in die schwarzen Zahlen gekommen. Und für 2018 sprechen wir von einem Umsatzvolumen in Höhe von 3,5 Mio. Euro.“

Im Anschluss an die dargestellte Firmenpräsentation führten Jens Beinhoff und Markus Poch, Schweißingenieur, die Gäste durch die Firma.

Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Halberstadt vom 10.09.2018.
Bildquelle: Ute Huch/Pressestelle/Stadt Halberstadt. Rundgang durch die SMHZ GmbH: (von links) Schweißingenieur Markus Poch, Jens Beinhoff, kaufmännischer Leiter, Ann-Sophie, Praktikantin des Regionalfernsehen Harz (RFH), Oberbürgermeister Andreas Henke und Tomas Rimpler, Fachbereichsleiter Wirtschaft der Stad Halberstadt.