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Die Mahn- und Gedenkstätte Veckenstedter Weg in Wernigerode

  • Die Wernigeröder Rautal-Werke - eine Geschichte keiner gewöhnlichen Firma.
    Allein am Ziegenberg waren es mehr als 30 Baracken, in denen zumeist russische und polnische Zwangsarbeiter untergebracht waren.
(harz-aktuell) Die Mahn- und Gedenkstätte Veckenstedter Weg in Wernigerode. Die Gedenkstätte am Veckenstedter Weg Wernigerode hat einen grausamen Hintergund. Neben Wernigerode waren auch Blankenburg, Ilsenburg, Halberstadt, der Oberharz und Quedlinburg Schwerpunkte der Zwangsarbeit der Rüstungsproduktion. Die Menschen aus den besetzten europäischen Ländern wurden gegen ihren Willen nach Deutschland gebracht und gezwungen, in der Rüstungsproduktion zu arbeiten. In Wernigerode wurde deshalb eine Mahn- und Gedenkstätte errichtet, wobei es unzählige andere solcher Lager im Landkreis Harz gab.

Das Zwangsarbeitslager am Veckenstedter Weg

Das Lager wurde im Frühjahr 1941 erbaut und bereits im April 1941 wurde mit dem Bau der ersten Baracken begonnen. Die Errichtung erfolgte durch industriell vorgefertigte Elemente recht schnell. Die benachbarten Rautalwerke gaben den Auftrag. Nach kurzer Zeit wurde aus den 300 Zwangsarbeitern aus Fladern und Nordfrankreich aufgrund des höheren Arbeitskräftebedarfs mehr als 3.000 Arbeiter, für die über 30 weitere Baracken errichtet worden waren. Auf die Auflösung des Zwangsarbeitslagers am 25. März 1943 folgte die Umwandlung dessen in ein Außenkommando des KZ Buchenwald. Die Rautalwerke und der Galgenberg waren die Haupteinsatzorte der Häftlinge. Es folgte die Schließung des KZ-Außenlagers am 25. Dezember 1944, wobei hunderte der dort stationierten Häftlinge längst auf andere Lager verteilt worden waren. 500 von ihnen wurden auf das damals neue Außenkommando ‘Steinerne Renne’ untergebracht, wo sie gezwungen wurden, im Zweigwerk ‘Steinerne Renne’ des Motoren-Zweigwerkes Magdeburg zu schuften. Beim Todesmarsch am 10. April 1945 starben zwischen 80 und 90 Häftlinge.

Ausstellung und Angebote

In der heutigen Ausstellung wird unter anderem von der erhaltenen Kubatur des damaligen Lagers und den fünf erhaltenen Bauhüllen berichtet. Sie beinhaltet eine Dauerausstellung zur Historie des Lagers am Veckenstedter Weg, außerdem Schauräume mit überwiegend originaler Ausstattung, die einem eine Vorstellung von den Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter ermöglicht sowie ein Archiv mit Dokumenten über das Lager hinsichtlich der dort geherrschten Zwangsarbeit in Wernigerode. Zudem gibt es eine Bibliothek mit Literatur zu den Themen Holocaust, KZ, Widerstand, 2. Weltkrieg und Geschichte des ‘Dritten Reiches’. Es werden auch begleitete Schülerprojekte sowie Führungen angeboten.

Die Mahn- & Gedenkstätte ist von April bis Oktober von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Von November bis März schließt die Gedenkstätte um 15.00 Uhr.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Mahn- & Gedenkstätte
Veckenstedter Weg 43
38855 Wernigerode
Tel. 03943 – 63 21 09
Fax 03943 – 63 21 09
gedenkstaette.wernigerode@kreis-hz.de

Öffnungszeiten

Montag

April bis Oktober 09.00 - 17.00 Uhr

Dienstag

April bis Oktober 09.00 - 17.00 Uhr

Mittwoch

April bis Oktober 09.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag

April bis Oktober 09.00 - 17.00 Uhr

Freitag

April bis Oktober 09.00 - 17.00 Uhr

Samstag

-

Sonntag

-

Von November bis März schließt die Gedenkstätte um 15.00 Uhr.

Adresse

Unsere Adresse:

Veckenstedter Weg 43 38855 Wernigerode

GPS:

51.84209, 10.771449999999959

Telefon:

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