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(harz-aktuell)  Auf den Spuren der innerdeutschen Grenze: Grenzlandschaft Sorge. Das Grenzmuseum Sorge ist ein für die Öffentlichkeit frei zugängliches Freilandmuseum bei Sorge im Harz. Es befindet sich unmittelbar an der früheren innerdeutschen Grenze südöstlich von Braunlage und soll an die Teilung Deutschlands erinnern. Dem Grenzmuseum Sorge e.V. ist der Erhalt der zwischenzeitlich nahezu einzigartigen Anlagen zu verdanken. Das Anliegen des Vereins ist es, die Erinnerung an die Zeit der Teilung Deutschlands wach zu halten. Dem Verein gelang es in den letzten Jahren erfolgreich, die Reste der vorhandenen Grenzanlagen zu erhalten. Etwa zwei Kilometer vom Ortskern von Sorge entfernt bietet das Grenzmuseum einen beeindruckenden Anschauungsunterricht am historischen Schauplatz.

Grenzlandschaft Sorge

Ein Rundweg mit insgesamt zehn großen Informationstafeln verbindet die genannten Angebote Museum im Bahnhofsgebäude, Ring der Erinnerung, Freilandgrenzmuseum und bezieht auch das private Museum des Herrn Dr. Friedrich Vogel im Landhaus Weichelt mit ein. Die Museumslandschaft wird vom Grenzmuseumsverein Sorge betreut und ist als Nr. 46 in das System zum Erhalt der Harzer Wandernadel einbezogen. Die Stempelstelle befindet sich am Ring der Erinnerung.

Grenzmuseum Sorge

In Sorge ist noch ein Abschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze erhalten geblieben, der zum Freilandmuseum ausgebaut wurde und in Verbindung mit dem „Grünen Band“ sowie dem Mahnmal „Ring der Erinnerung“ in Deutschland einmalig ist. Auf dem frei zugänglichen Areal sind Teile der original erhaltenen Grenzanlagen der DDR zu besichtigen, darunter ein Stück Grenzzaun, die Hundelaufanlage, Teile des Signalzaunes und des Kolonnenweges aus Betonplatten, ein Beobachtungsturm (B-Turm) und eine DDR-Grenzsäule.

Zu dem frei zugänglichen Freilandmuseum ist im Herbst 2009 ein kleines Grenzmuseum mit diversen Artefakten aus der Zeit des Kalten Krieges hinzugekommen. Dort werden neben dem originalen Modell einer Grenzanlage weitere Ausstellungstücke, die den Alltag der Grenztruppen der DDR und der Bewohner des Grenzgebietes zeigen, präsentiert. Die mit viel Engagement vom Grenzmuseumsverein Sorge zusammengetragene Ausstellung befindet sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zu diesem Zweck restauriert, eingerichtet und anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Mauerfall“ im Herbst 2009 eröffnet wurde. Die Präsentation belegt in anschaulicher Weise die Besonderheiten des Lebens an der innerdeutschen Grenze im Bereich des Harzes. Besuche und Führungen sind außerhalb der täglichen Öffnungszeiten jederzeit nach Absprache über Inge Winkel (Tel.0151 23319578) oder Frank Lorenz (Tel.0171 7702796) möglich.

Grenzmuseum Sorge e.V.
Försterbergstraße 5b
38875 Stadt Oberharz am Brocken OT Sorge
www.grenzmuseum-sorge.de

Quelle: www.grenzmuseum-sorge.de
Bildquelle: Redaktion harz-aktuell.de, Frank Baranowski

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Unsere Adresse:

grenzmuseum sorge

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51.6933061, 10.697337299999958

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