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Grimme-Preisträgerin über Frauen-Schicksale im Nationalsozialismus

Grimme-Preisträgerin über Frauen-Schicksale im Nationalsozialismus

(harz-aktuell) Grimme-Preisträgerin über Frauen-Schicksale im Nationalsozialismus.

Am Dienstag, dem 12. Februar 2019, von 17:00 bis 19:00 Uhr, sind Bildungsinteressierte jeden Alters ins AudiMax („Papierfabrik“, Haus 9, Am Eichberg 1) auf den Wernigeröder Campus zu einer neuen Vorlesung der GenerationenHochschule eingeladen. Loretta Walz, Dokumentarfilmerin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Grimme-Preises, spricht über: „Stimmen aus dem größten Frauen-Konzentrationslager – Biografien im Film, Buch und Online-Archiv“. Die Vorlesung findet in Kooperation mit dem Frauenzentrum Wernigerode statt. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei; Anmeldung unter: www.generationenhochschule.de.

Loretta Walz wurde 1955 in Stuttgart geboren und lebt heute in Düsseldorf. Im Jahr 2006 erhielt die Regisseurin, Autorin und Produzentin den Adolf-Grimme-Preis für ihren Film „Die Frauen von Ravensbrück“, im selben Jahr wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Seit 1980 betrachtet Walz in ihren Dokumentarfilmen die Verbindung von Geschichte und Biografie; ein Schwerpunkt sind dabei die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 erschien ihr Buch „Und dann kommst Du dahin an einem schönen Sommertag – Die Frauen von Ravensbrück.“ Darin werden 35 Zeitzeuginnen vorgestellt, die im Konzentrationslager Ravensbrück – dem größten Internierungslager für Frauen – inhaftiert waren. Ihre daran anknüpfende Filmdokumentation zeigt über 200 Videoporträts aus 15 Ländern, die über einen Zeitraum von 25 Jahren entstanden. Derzeit wird ein Online-Videoarchiv aufgebaut – Loretta Walz‘ umfangreiche Sammlung von Interviews mit Überlebenden der Nazizeit soll so allen zur freien Verfügung stehen.

Begleitet wird die Vorlesung von der Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Die Wanderausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 bis 1945 wird noch bis Ende Februar in den Räumen der „Papierfabrik“ (Haus 9, Am Eichberg 1, Wernigerode) gezeigt. Gefördert wird das Projekt vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. sowie Frau und Bildung e.V., Frauenzentrum Wernigerode.

Pressekontakt:
Dipl.-Kffr. (FH) Janet Anders, B.A.
Pressesprecherin, Leiterin
Friedrichstraße 57 bis 59
38855 Wernigerode
Telefon 03943 – 659-822
Telefax 03943 – 659-5822
Mobil 0173 – 3976277
E-Mail pressestelle@hs-harz.de

Quelle: Pressemitteilung Hochschule Harz vom 07.02.2019
Bildquelle: Hochschule Harz

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