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Start: 22. Oktober 2018
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Ende: 17. Februar 2019
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Veranstaltungsort

Dompl. 36, 38820 Halberstadt

GPS: 51.89645909999999, 11.048183699999981

(harz-aktuell) Sonderausstellung „Zwischen Apokalypse und Euphorie [1948-1998]“. Erinnerungen, Emotionen und große Begeisterung – Sonderausstellung „Zwischen Apokalypse und Euphorie [1948-1998]“ wurde eröffnet.

Das „Duo Amalia“ aus Halberstadt (Katja Hoder-Kranz: Gitarre / Sebastian Kranz: Flöte) gab den Auftakt für die Festveranstaltung zur Sonderausstellung „70-30-20 – Halberstadt zwischen Apokalypse und Euphorie [1948-1998]“, die gleichen Tags im Städtischen Museum Halberstadt eröffnet worden ist. Mehr als 80 Gäste – Stadtratspräsident Dr. Volker Bürger, Stadträte, Leihgeber vieler Ausstellungsexponate sowie Freunde aus Wolfsburg und Halberstädter Bürger – waren der Einladung in den repräsentativen Saal des Firmensitzes der Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH am Domplatz gefolgt.

„Überall, wo Halberstadt draufsteht, sollte Städtisches Museum drin sein. So habe ich das gelernt“, sagte Museumsdirektor Armin Schulze in seiner Eröffnungsrede schmunzelnd und verwies darauf, dass dies nach knapp 40jähriger Museumsarbeit seine letzte Ausstellung gewesen sei, an der er mitgewirkt habe. Das Konzept für „70-30-20 – Halberstadt zwischen Apokalypse und Euphorie [1948-1998]“ habe er 2017 formuliert und mit seiner Stellvertreterin Simone Bliemeister, Museumsmitarbeiter Andre Pohl und seiner zukünftigen Nachfolgerin Dr. Anje Gornig, die am 1. Januar 2019 die Museumsleitung übernimmt, umgesetzt.

Armin Schulze bedankte sich ausdrücklich bei Simone Bliemeister, die Außerordentliches für diese Ausstellung geleistet habe. Darüber hinaus bescheinigte er seiner langjährigen Mitarbeiterin ein unermüdliches Engagement als wichtigen Beitrag für die Arbeitsfähigkeit des Museums. Dank gilt auch dem Geschichtsverein mit Dr. Volker Bürger an der Spitze, der an der Realisierung der Ausstellung mitgewirkt hat.

Das Grußwort des Oberbürgermeistes überbrachte sein Vertreter, Thomas Rimpler. Die Sonderausstellung steht im Kontext der Schatzjahre, die den Halberstädtern vorführen, wie schön ihre Stadt ist und welche Schätze die Stadt in sich birgt. Die Ausstellung „70-30-20 Halberstadt zwischen Apokalypse und Euphorie“ zeige dies einmal mehr:
70 – Halberstadt ruft: Aufbau-Ausstellung / 6. Juni bis 4. Juli 1948
30 – Die innerdeutsche Grenze ist auf / 9. November 1989
20 – Ein neues Stadtzentrum und Rathaus / September/Oktober 1989
Diese drei großen Themen bilden den Kern der Ausstellung, für die viele Halberstädter persönliche Erinnerungsstücke zur Verfügung gestellt haben. Thomas Rimpler dankte den Bürgerinnen und Bürgern dafür ausdrücklich. „Es sind immer wieder die Halberstädter, die unsere Stadt nach vorn gebracht haben.“ Darum seien die Bürger der größte Schatz der Stadt. Sein Dank richtete sich aber auch an die Stadträte, die „die Weichen gestellt haben, Kultur und Tourismus in Halberstadt voranzubringen“.

Die Ausstellung zeigt viele persönliche Erinnerungsstücke, u.a. ein seidenes Kinder-Ballettkleid aus dem Jahr 1948, Baupläne aus den 70er Jahren, Transparente der friedlichen Revolution 1989, Ausgrabungsstücke von der Zentrumsbebauung vor 20 Jahren und vieles mehr. Die multimediale Präsentation lebt neben den ausgestellten Exponaten auch von Kurzfilmen, die in einem kleinen Studiokino gezeigt werden und von emotionalen Zeitzeugenberichten, die sich die Museumsbesucher über Kopfhörer anhören können. Dazu müssen sie am Computer die jeweilige Nummer der ausgestellten „Schatzstücke“ anklicken. Dr. Anje Gornig, die diese Interviews geführt hat, bedankte sich bei den Halberstädtern ganz besonders für ihr Vertrauen, welches sie ihr entgegengebracht haben. In diesen Gesprächen habe die gebürtige Erfurterin viel über Halberstadt erfahren, viele bewegende Momente erlebt und ein Gespür für die Stadt entwickeln können.

Die zukünftige Museumsdirektorin machte auf die korrespondierende Fotoausstellung „Burkhard Schaller. Blick zurück in Bildern; 1982 bis 2005“ sowie auf die Angebote der Kinderführungen (Schnitzeljagt mit dem kleinen Peter) aufmerksam. Darüber hinaus kündigte sie an, dass ab sofort wieder die DVD „Halberstadt zwischen Untergang und Wiedergeburt – 100 Jahre Stadtgeschichte“, die im Sommer auf einer Großleinwand auf dem Holzmarkt gezeigt wurde, in ausreichender Anzahl erhältlich ist. Die Filme gibt es zum Preis von 12 Euro im Städtischen Museum. Und wer ein Museumsticket kauft, bekommt 2 Euro Rabatt. Ein abschließender Hinweis: Am 9. November 2018, 19.00 Uhr, findet im Städtischen Museum ein erster Schatzgeschichten-Gesprächsabend mit Zeitzeugen statt. Hier: „29 Jahre – Gebet für unser Land.“

Im Anschluss an den offiziellen, festlichen Eröffnungsteil schauten sich mehr als 200 gespannte und interessierte Besucher die Ausstellung im Museum an. In den Unterhaltungen und Kommentaren der Gäste wurde deutlich, dass die ausgestellten „Schatzstücke“ zum Teil längst vergessene Erinnerungen und Emotionen hervorriefen und zu Diskussionen anregten. Und genau das ist es, was sich die Ausstellungsmacher wünschen: „Die Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen.“

Die Ausstellung „70-30-20 – Halberstadt zwischen Apokalypse und Euphorie [1948-1998]“ wird bis zum 17. Februar 2019 gezeigt. Jeden dritten Sonntag um 15.00 Uhr werden Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Öffnungszeiten des Städtischen Museums:
April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
November bis März: Dienstag bis Sonntag: 10 – 16 Uhr

Pressekontakt:
Ute Huch
Pressereferentin
Telefon 03941 551002
Handy 0170 2211425
eMail pressestelle@halberstadt.de

Quelle: Pressemitteilung Stadt Halberstadt vom 22.10.2018
Bildquelle: Pressestelle Stadt Halberstadt

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